Flotte elektrifizieren für Bauunternehmen & GaLaBau: der Betriebshof als eigene Tankstelle
Transporter, Pritschen und zunehmend E-Maschinen — und ein Betriebshof mit Dach, das den Strom liefern könnte, ihn aber bislang nur an den Netzbetreiber verschenkt. Genau hier liegt für Bauunternehmen und Garten-/Landschaftsbauer der größte ungenutzte Hebel: Ihre Fahrzeuge fahren feste Touren, kommen abends zurück und stehen nachts auf demselben Hof. Das ist der ideale Lastfall, um sie mit selbst erzeugtem Solarstrom zu laden — für rund 2,30 € pro 100 km statt rund 16,75 € Diesel. Fischer Stromwerk plant Ihnen aus PV, Speicher und Ladeinfrastruktur ein System, das aus jedem Fahrzeug einen Kostensenker macht und die kommenden E-Bagger und E-Radlader gleich mit versorgt.
Wie viel kostet Diesel eine Bau-Flotte gerade wirklich?
Mehr als genug, um Ihre Marge zu drücken. Im Juni 2026 lag Diesel im Bundesdurchschnitt bei 1,86 €/Liter (ADAC/destatis, Stand Juni 2026) — und schwankt mit jeder politischen und geopolitischen Lage. Genau diese Unkalkulierbarkeit ist das Problem: Sie können den nächsten Preissprung nicht planen, Ihr eigener Solarstrom dagegen schon.
Für einen Bau-Transporter mit ~9 L/100 km und 30.000 km Jahresfahrleistung heißt das: rund 5.020 € Kraftstoff im Jahr — pro Fahrzeug, Jahr für Jahr, direkt an die Zapfsäule, nicht in Ihre Marge (Beispielrechnung auf Basis des ADAC-Durchschnitts, Stand Juni 2026).
Was kostet dieselbe Strecke mit eigenem Solarstrom?
Einen Bruchteil. Ein E-Transporter braucht rund 25 kWh/100 km. Entscheidend ist, woher der Strom kommt:
- Gewerbe-Netzstrom: Bei Neuabschlüssen für kleine und mittlere Industriebetriebe lag der Strompreis Anfang 2026 im Schnitt bei 16,7 ct/kWh (BDEW-Strompreisanalyse, Januar 2026). Kleinere Gewerbetarife liegen darüber; rechnen Sie konservativ mit ~27 ct/kWh.
- Eigener Solarstrom vom Dach: Die Stromgestehungskosten neuer gewerblicher Aufdach-PV-Anlagen liegen in Norddeutschland bei 7,8–12,0 ct/kWh (Fraunhofer ISE, Stromgestehungskosten Erneuerbare Energien, Juli 2024). Für OWL setzen wir vorsichtig ~9 ct/kWh an.
Diesel vs. E-Transporter (Netz) vs. E-Transporter (eigener Solarstrom)
Eine Pritsche, 30.000 km im Jahr, gerechnet auf Basis der oben verlinkten Primärquellen (Beispiel, Stand Juni 2026):
| Energiequelle | Annahme | Kosten / 100 km | Kosten / Jahr (30.000 km) |
|---|---|---|---|
| Diesel | ~9 L · 1,86 €/L | ~16,75 € | ~5.020 € |
| E-Transporter, Netz-Gewerbestrom | ~25 kWh · 0,27 €/kWh | ~6,75 € | ~2.025 € |
| E-Transporter, eigener Solarstrom | ~25 kWh · 0,09 €/kWh | ~2,30 € | ~675 € |
| Öffentliches Schnellladen ad-hoc | ~25 kWh · 0,79 €/kWh | ~19,75 € | ~5.925 € |
Pro Transporter sparen Sie mit eigenem Solarstrom gegenüber Diesel rund 4.350 € im Jahr allein bei der Energie — bei fünf Fahrzeugen über 21.000 € jährlich. Die letzte Zeile zeigt die Kehrseite: Wer unterwegs öffentlich ad-hoc lädt (Tarif-Übersicht ADAC), zahlt mehr als für Diesel. Deshalb ist nicht das Fahrzeug der Hebel, sondern die Hof-Ladeinfrastruktur.
Und die E-Maschinen? Sie kommen ohnehin. Ein elektrischer Kompakt-Radlader wie der Wacker Neuson WL20e fährt mit 14–23 kWh Batterie, ein E-Bagger der 2,6-t-Klasse mit 30–40 kWh (Wacker Neuson WL20e). Diese Maschinen wollen am Feierabend auf dem Hof geladen werden — mit spürbar mehr Leistung als ein Transporter. Wer seine Lade- und Speicherauslegung heute schon auf diesen Bedarf plant, muss in zwei Jahren nicht neu aufreißen.
Warum reicht es nicht, einfach E-Transporter zu kaufen?
Weil das Geld im System steckt, nicht im Fahrzeug. Eine Bau-Flotte rentabel zu elektrifizieren heißt, drei Bausteine zusammenzuschalten:
- PV-Anlage auf Hallen- und Bürodach — produziert Strom zu ~9 ct/kWh Gestehungskosten, statt ihn für wenige Cent ins Netz einzuspeisen.
- Batteriespeicher als „Tanker" — fängt den Mittags-Solarstrom auf und gibt ihn abends an die Flotte ab, wenn die Fahrzeuge und Maschinen zurückkommen.
- Intelligente Ladeinfrastruktur — lädt jedes Fahrzeug dann, wenn Strom am billigsten ist: eigener Solarstrom zuerst, dann günstige Netzfenster.
Fischer Stromwerk betreibt dieses System auf dem eigenen Betriebshof in Delbrück. Sie kaufen also keine Theorie, sondern eine Lösung, die bei uns als ELMI-Power-Fachpartner täglich läuft.
Was bringt die Umstellung außer Ersparnis?
Zusätzliche Einnahmen und vor allem Ruhe. Eine durchdachte Anlage senkt nicht nur Kosten:
- THG-Förderung kassieren: Für jedes zugelassene E-Nutzfahrzeug erhalten Sie die THG-Quote; gewerbliche N-Klasse-Fahrzeuge werden höher angesetzt als Pkw. Die genaue Prämienhöhe schwankt je Anbieter und Jahr stark — wir rechnen sie im Erstgespräch für Ihre Fahrzeuge konkret durch [§1: keine pauschale Eurozahl, weil unseriös].
- Überschuss verwerten: Solarstrom, den die Flotte nicht braucht, geht ins Netz oder perspektivisch über dynamische Tarife an die Strombörse.
- Planungssicherheit: Ihr Strom kommt vom eigenen Dach — unabhängig von Dieselpreis-Spitzen (Stand Juni 2026 ~1,86 €/L, historisch schon über 2 €/L) und der nächsten politischen Kehrtwende. Diese Kalkulierbarkeit können Sie in Ihre Angebote weitergeben.
Häufige Fragen
Reicht die Reichweite von E-Transportern für den Baustellenbetrieb? Für typische regionale Touren in OWL (Delbrück, Paderborn, Bielefeld) reichen aktuelle E-Transporter mit 200–300 km Tages-Reichweite in aller Regel, weil über Nacht auf dem Hof nachgeladen wird. Den Lastfall prüfen wir vorab an Ihrem echten Fahrprofil — bei Touren über 250 km täglich sagen wir Ihnen ehrlich, wo die Grenze liegt.
Können wir die ganze Flotte über Nacht am Hof laden? Ja, das ist sogar der günstigste Fall. Steht die Flotte 10–14 Stunden auf dem Hof, genügt moderate Ladeleistung pro Stellplatz; ein Lastmanagement verteilt den Strom so, dass der Netzanschluss nicht überlastet wird und zuerst der eigene Solar-/Speicherstrom fließt.
Können wir an derselben Anlage auch E-Bagger und E-Radlader laden? Ja — und genau dafür plant man die Anlage heute schon mit. E-Maschinen brauchen mehr Energie und teils Starkstrom-Ladung (z. B. Wacker Neuson WL20e mit 14–23 kWh, Herstellerangabe). Wir dimensionieren Speicher und Ladepunkte so, dass die kommenden Maschinen ohne Neubau dazukommen.
Reicht unser Netzanschluss überhaupt? Das ist die wichtigste Vorabfrage. Oft ja — durch Lastmanagement und den Batteriespeicher, der Lastspitzen kappt. Wo der Anschluss nicht reicht, klären wir die Erweiterung mit dem Netzbetreiber, bevor Sie ein Fahrzeug bestellen. Keine bösen Überraschungen.
Was passiert, wenn wir doch mal öffentlich laden müssen? Dann zahlen Sie ad-hoc bis zu ~0,79 €/kWh — teurer als Diesel. Deshalb planen wir die Hof-Ladeinfrastruktur so, dass öffentliches Laden die seltene Ausnahme bleibt, nicht der Regelfall.
Lohnt sich das schon für eine kleine Flotte? Entscheidend ist nicht die Flottengröße, sondern das Fahrprofil. Feste Touren mit abendlicher Rückkehr auf den eigenen Hof sind ideal — schon ab wenigen Fahrzeugen trägt sich die eigene PV- und Ladeinfrastruktur über die Energieersparnis.
Ihr nächster Schritt
Lassen Sie nicht raten, sondern rechnen. Fischer Stromwerk erstellt Ihnen eine kostenlose Rentabilitäts-Analyse für Ihre konkrete Flotte: Wir prüfen Fahrprofil, Dachpotenzial, Netzanschluss und Stromverbrauch — und zeigen schwarz auf weiß, was Sie ab Tag eins sparen, welche Förderung realistisch ist und wie die Anlage Ihre kommenden E-Maschinen gleich mitversorgt.
→ Kostenlose Rentabilitäts-Analyse anfordern · Fischer Stromwerk GmbH, ELMI-Power-Fachpartner für OWL, deutschlandweit.
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