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Flotte elektrifizieren für Handwerksbetriebe: Ihr Dach betankt Ihre Transporter

Auf den Punkt: Ihre Transporter im Hof, das Werkstattdach in der Sonne: Wer den Diesel durch eigenen Solarstrom ersetzt, lädt 100 km für rund 2,50 € statt rund 17 € – die Rechnung trägt sich, hier steht warum.

Sie haben vier, sechs, vielleicht acht Transporter im Hof stehen und ein großes Werkstatt- oder Hallendach, das den ganzen Tag in der Sonne liegt und nichts tut. Genau das ist der teuerste Leerlauf in Ihrem Betrieb. Jeder Diesel-Transporter kostet Sie aktuell rund 17 € an Kraftstoff je 100 km – Geld, das morgens losfährt und nie zurückkommt. Dasselbe Auto mit Strom vom eigenen Dach fährt dieselben 100 km für rund 2,50 €. Fischer Stromwerk baut Ihnen die PV-Anlage, den Speicher und die Ladepunkte, die aus dem ungenutzten Dach Ihren eigenen Treibstoff machen. Wir sagen das als Meisterbetrieb zu einem Meisterbetrieb – und weil wir genau das gerade auf unserem eigenen Hof aufbauen.

Was kostet mich meine Diesel-Flotte heute wirklich?

Mehr, als auf der Tankquittung steht – weil Sie den Preis nicht in der Hand haben. Ein Handwerker-Transporter zieht im Alltag rund 9 Liter auf 100 km. Diesel kostete am 1. Juni 2026 im bundesweiten Tagesschnitt rund 1,86 € pro Liter (ADAC). Das sind rund 16,70 € je 100 km.

Ehrlich bleiben gehört dazu: Der Preis ist im Juni nur deshalb so „niedrig", weil der Bund die Energiesteuer auf Diesel befristet vom 1. Mai bis 30. Juni 2026 um 14,04 ct/L gesenkt hat – und weil sich der Markt nach dem Nahost-Hoch des Frühjahrs beruhigt hat. Im März 2026 lag Diesel zeitweise auf Rekordniveau. Genau das ist der Punkt: Sie zahlen, was Krisen und Politik entscheiden. Bei einem E-Transporter (rund 25 kWh auf 100 km) entscheidet dagegen eine einzige Frage über die Kosten – woher der Strom kommt.

Lohnt sich das bei meiner Flottengröße überhaupt?

Ja – und der Hebel ist nicht die Anzahl der Fahrzeuge, sondern Ihr Fahrprofil. Die durchschnittliche Handwerksflotte umfasst rund fünf Fahrzeuge, und 80 % der Betriebe arbeiten im Umkreis von 150 km (ZDH). Das heißt: feste Touren, Rückkehr abends auf den eigenen Hof, Stillstand über Nacht. Das ist der perfekte Lastfall – die Fahrzeuge stehen genau dort und genau dann, wo Ihr Strom günstig ist.

Entscheidend ist nicht, ob Sie groß sind. Entscheidend ist, dass Sie zu Hause laden statt unterwegs. Schon ab drei, vier Fahrzeugen trägt die eigene Lade- und PV-Infrastruktur sich über die eingesparten Spritkosten.

Diesel, Netzstrom oder Dachstrom – wo liegt der Unterschied in Euro?

Drei Wege, ein und dieselbe Tour. Der Unterschied ist gewaltig.

Beispielrechnung, Stand Juni 2026 – pro Transporter, 20.000 km/Jahr:

Antrieb / Stromquelle je 100 km pro Fahrzeug/Jahr 3 Fahrzeuge 5 Fahrzeuge 8 Fahrzeuge
Diesel (9 L × 1,86 €) 16,74 € 3.348 € 10.044 € 16.740 € 26.784 €
E, öffentlich ad-hoc (25 kWh × 0,60 €) 15,00 € 3.000 € 9.000 € 15.000 € 24.000 €
E, Gewerbestrom Netz (25 kWh × 0,27 €) 6,75 € 1.350 € 4.050 € 6.750 € 10.800 €
E, eigener Dachstrom (25 kWh × 0,10 €) 2,50 € 500 € 1.500 € 2.500 € 4.000 €

Beispielwerte. Diesel-/Strompreise: ADAC bzw. BDEW-Strompreisanalyse Januar 2026 (Gewerbestrom ~27 ct/kWh bei kleinem Verbrauch). Verbräuche sind Praxis-Richtwerte; Ihre echten Zahlen rechnen wir in der Analyse durch.

Lesen Sie die zweite Zeile genau: Eine E-Flotte, die unterwegs am öffentlichen Schnelllader hängt, spart fast nichts gegenüber Diesel – ad-hoc-Laden ohne Vertrag kostet im Schnitt rund 60 ct/kWh, an Autobahnraststätten maß der ADAC bis zu 84 ct/kWh. Erst die untere Zeile zählt: Mit eigenem Dachstrom sparen acht Fahrzeuge gegenüber Diesel rund 22.800 € pro Jahr – Jahr für Jahr. Bei fünf Fahrzeugen rund 14.200 €, bei dreien rund 8.500 €.

Warum ist gerade mein Werkstattdach der Gewinnbringer?

Weil es Strom zum Bruchteil des Netzpreises macht. Eine Aufdach-PV-Anlage erzeugt Strom für rund 6,4 bis 13 ct/kWh (Fraunhofer ISE, Stromgestehungskosten Dachanlagen). Mit einem gut ausgelegten Speicher liegen die Kosten je nach System bei rund 6 bis über 22 ct/kWh – immer noch unter dem, was Sie heute fürs Tanken zahlen, und vor allem: preisstabil über 20 Jahre.

Das Problem jeder Solaranlage ist der Zeitversatz: Die Sonne scheint mittags, Ihre Fahrzeuge stehen abends im Hof. Diese Lücke schließt ein Batteriespeicher. Er ist Ihr Tanklager – er füllt sich tagsüber mit Gratis-Sonne und betankt nachts die Flotte. Und Überschuss einspeisen lohnt kaum noch (Vergütung 2026 nur einstellige Cent-Beträge je kWh): Jede selbst gefahrene Kilowattstunde ist deutlich mehr wert, als sie ins Netz zu verschenken.

Fischer Stromwerk baut genau diesen Aufbau gerade selbst auf – eine eigene 130-kWp-PV-Anlage, ergänzt um ein ELMI-Speicher- und Ladesystem, das derzeit auf dem eigenen Hof entsteht. Sie kaufen keine Theorie, sondern eine Lösung, die wir gerade selbst umsetzen (zu sehen auf youtube.com/@jefide).

Häufige Fragen (FAQ)

Lohnt sich eine E-Flotte schon bei drei, vier Fahrzeugen? Ja, sofern Sie auf dem eigenen Hof laden. Der Hebel ist das Fahrprofil – feste Touren, abends zurück, nachts laden – nicht die Flottengröße. Schon ab wenigen Transportern trägt sich die eigene PV- und Ladeinfrastruktur über die Spritersparnis. Wer dagegen unterwegs öffentlich ad-hoc lädt, spart kaum etwas gegenüber Diesel.

Ist mein Werkstatt- oder Hallendach überhaupt geeignet? Das prüfen wir vor Ort. Entscheidend sind Ausrichtung, Neigung, Statik und freie Fläche – ein typisches Handwerkerdach reicht in der Regel locker für eine Anlage, die mehr produziert, als Ihre Flotte verbraucht. Den Überschuss können Sie speichern oder einspeisen.

Reicht eine Ladung über Nacht für den Arbeitstag? Für regionale Touren (bei 80 % der Betriebe unter 150 km Radius) ja. Die Fahrzeuge stehen ohnehin nachts im Hof und laden in dieser Zeit voll – aus dem Speicher, der tagsüber Sonne getankt hat. Tagsüber kein Tankstellen-Stopp mehr.

Was bekomme ich an Förderung? Für jedes zugelassene reine E-Nutzfahrzeug erhalten Sie die THG-Prämie; bei Nutzfahrzeugen der Klasse N fällt sie tendenziell höher aus als bei Pkw, weil die anrechenbare CO₂-Einsparung größer ist. Die exakte Höhe schwankt anbieter- und marktabhängig stark und ist nicht fest beziffert – wir rechnen sie im Erstgespräch konkret für Ihre Fahrzeuge durch. Welche weiteren Programme greifen, klären wir dort mit.

Wie viel Aufwand habe ich damit? Für Sie: das Erstgespräch und die Freigabe. Planung, Auslegung von PV, Speicher und Ladepunkten, Anmeldung und Installation übernimmt Fischer Stromwerk als Meisterbetrieb – ein Ansprechpartner statt Gewerke-Jonglage. Sie kümmern sich um Ihre Aufträge, wir um Ihren Strom.

Was, wenn ich doch mal öffentlich laden muss? Dann zahlen Sie ad-hoc bis zu rund 84 ct/kWh – teurer als Diesel. Deshalb legen wir die Hof-Infrastruktur so aus, dass öffentliches Laden die seltene Ausnahme bleibt, nicht die Regel.

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