E-Flotte & Ladeinfrastruktur für Taxi, Mietwagen & Personenbeförderung
Bei hoher Laufleistung entscheiden die Energiekosten pro Kilometer über Ihre Marge – und genau hier ist die Elektrifizierung für Sie der stärkste Spar-Case aller Branchen. Je mehr Kilometer ein Fahrzeug im Jahr fährt, desto öfter wirkt der Preisunterschied zwischen Diesel und eigenem Solarstrom. Anders gesagt: Was Ihr Geschäft so dieselabhängig macht – die hohe, planbare Kilometerleistung – macht den Umstieg für Sie am rentabelsten. Fischer Stromwerk plant Ihnen die Flotte und die Ladeinfrastruktur so, dass aus Ihrem größten Kostenblock Ihr größter Hebel wird.
Warum lohnt sich E-Mobilität bei Taxi & Mietwagen mehr als in jeder anderen Branche?
Weil bei Ihnen jeder Cent pro Kilometer fünfstellig wird. Bei einem Handwerker entscheidet die Laufleistung über ein paar tausend Euro im Jahr – bei Ihnen über fünfstellige Beträge pro Fahrzeug.
Ein Taxi im Vollbetrieb legt in steuerlichen Schätzungen rund 90.000 km im Jahr zurück (NWB Datenbank). Selbst ein Mietwagen oder ein moderat gefahrenes Taxi kommt leicht auf 50.000–60.000 km. Bei diesen Strecken summiert sich jeder eingesparte Cent pro Kilometer zu echtem Geld – Monat für Monat, Schicht für Schicht.
Hinzu kommt: Ab 2026 steigt die CO₂-Bepreisung weiter, Diesel wird strukturell teurer (taxi heute). Ihr Solarstrom-Preis dagegen bleibt über Jahre stabil. Sie tauschen einen Kostenblock, der jedes Jahr steigt, gegen einen, den Sie selbst kontrollieren.
Was kostet Sie ein gefahrener Kilometer – Diesel vs. Netzstrom vs. eigener Solarstrom?
Bei eigenem Solarstrom rund ein Sechstel von Diesel. Hier die Rechnung pro Fahrzeug bei einer hohen Jahresleistung von 60.000 km – bewusst konservativ angesetzt, ein Vollschicht-Taxi liegt eher bei 90.000 km und spart entsprechend mehr.
Beispielrechnung (Stand Juni 2026), 60.000 km/Jahr:
| Posten | Diesel | E-Fahrzeug (Netzstrom) | E-Fahrzeug (eigener Solarstrom) |
|---|---|---|---|
| Verbrauch | ~7 L/100 km | ~22 kWh/100 km | ~22 kWh/100 km |
| Energiepreis | ~1,86 €/L [1] | ~0,27 €/kWh [2] | ~0,10 €/kWh [3] |
| Kosten je 100 km | ~13,02 € | ~5,94 € | ~2,20 € |
| Kosten je Jahr (60.000 km) | ~7.812 € | ~3.564 € | ~1.320 € |
| Ersparnis vs. Diesel | – | ~4.248 € | ~6.492 € |
Quellen: [1] ADAC Spritpreis (Diesel ~1,86 €/L, Stand Juni 2026) · [2] Gewerbestrompreis strom-report (Neuabschluss ~25–27 ct/kWh, Februar 2026) · [3] Stromgestehungskosten solar.red (kleine Dachanlagen 6,4–13,0 ct/kWh). Verbrauch E-Fahrzeug nach LadeStationGuru. Beispielwerte – Ihre tatsächlichen Zahlen ermitteln wir individuell.
Bei nur 5 Fahrzeugen sind das im Beispiel rund 33.000 € weniger Energiekosten pro Jahr, wenn Sie mit eigenem Solarstrom laden statt zu tanken. Fährt Ihre Flotte echte Vollschichten mit 90.000 km, liegt die Ersparnis pro Fahrzeug schnell im Bereich von 10.000 € – die Tabelle ist die Untergrenze, nicht das Maximum.
Wie laden wir die Flotte, ohne dass Standzeit zu Verdienstausfall wird?
Indem die Ladeinfrastruktur exakt auf Ihren Schichtbetrieb geplant wird – nicht aufs Fahrzeug. Ein Taxi verdient Geld, wenn es fährt, nicht wenn es lädt. Drei Bausteine planen wir konkret auf Ihren Hof:
- Schichtwechsel-Laden: DC-Ladepunkte auf dem Betriebshof füllen das Fahrzeug in der Standzeit zwischen den Schichten – statt teurem Ad-hoc-Laden unterwegs für bis zu 0,79–0,89 €/kWh ohne Vertrag (ADAC Ad-hoc-Laden). Allein dieser Unterschied kann die komplette Rechnung kippen, wenn falsch geladen wird.
- Nachtladen mit Speicher: Über Nacht laden Ihre Fahrzeuge aus dem Batteriespeicher mit dem tagsüber geernteten Solarstrom – nahezu zum Selbstkostenpreis.
- Lastmanagement: Mehrere Fahrzeuge laden gleichzeitig, ohne dass die Sicherung fliegt oder Sie teure Lastspitzen am Netz zahlen.
Der Batteriespeicher ist dabei Ihr „Tanker": Er sammelt den günstigen Sonnenstrom tagsüber ein und gibt ihn an die Flotte ab, wenn Ihre Fahrzeuge im Schichtwechsel oder über Nacht an der Säule hängen.
Welche drei Hebel senken Ihre Kosten konkret?
Sparen, verdienen, Förderung kassieren – in dieser Reihenfolge nach Wirkung:
- Sparen: ~0,10 €/kWh eigener Solarstrom statt ~0,27 €/kWh Netzstrom oder ~1,86 €/L Diesel – bei Ihrer Laufleistung der mit Abstand größte Hebel.
- Verdienen: Überschüssiger Solarstrom wird eingespeist oder am Strommarkt vermarktet. Der Eigenverbrauch fürs Laden lohnt sich aber fast immer deutlich mehr als die Einspeisung – deshalb steht das Laden vorn.
- Förderung kassieren: Für jedes zugelassene reine E-Fahrzeug erhalten Sie die jährliche THG-Quote (realistisch ~60–300 € je Fahrzeug, ADAC THG-Quote). Reine E-Fahrzeuge mit Erstzulassung bis Ende 2030 sind zudem bis zu zehn Jahre, längstens bis Ende 2035, von der Kfz-Steuer befreit (ADAC Kfz-Steuer E-Autos). [unverifiziert: konkrete Investitions- und Ladeinfrastruktur-Förderungen für Personenbeförderung in NRW – im Erstgespräch prüfen.]
Der Beweis: Fischer Stromwerk baut die eigene Solar-Ladelösung gerade selbst auf
Fischer Stromwerk betreibt auf dem eigenen Hof in Delbrück (OWL) eine eigene PV-Anlage und baut derzeit das ELMI-Speicher- und Ladesystem dazu auf. Als ELMI Power Fachpartner planen wir Ihre Lösung nicht aus dem Datenblatt, sondern aus der eigenen Umsetzung – wir bauen gerade selbst auf, was wir Ihnen empfehlen. Wie das entsteht, sehen Sie auf youtube.com/@jefide.
Häufige Fragen (FAQ)
Funktioniert das im Schichtbetrieb – verlieren wir nicht Zeit am Lader? Nein, wenn die Ladeinfrastruktur auf dem Hof stimmt. DC-Schnelllader laden im Schichtwechsel in der ohnehin anfallenden Standzeit nach. Geladen wird, wenn das Fahrzeug sowieso steht – nicht zusätzlich. Genau deshalb planen wir die Ladepunkte nach Ihrem Schichtplan, nicht nach dem Fahrzeug.
Reicht die Reichweite eines E-Fahrzeugs für unseren Betrieb? Ja. Aktuelle E-Fahrzeuge schaffen 300–500 km pro Ladung. Mit Schnellladern auf dem Hof laden Sie im Schichtwechsel nach, sodass das Fahrzeug nahezu durchgehend einsatzbereit bleibt – auch im Mehrschichtbetrieb.
Lohnt sich Schnellladen auf dem eigenen Hof gegenüber öffentlichem Laden? Deutlich. Ad-hoc-Laden ohne Vertrag kostet unterwegs bis zu 0,79–0,89 €/kWh (ADAC) – mit eigenem Solarstrom liegen Sie bei rund 0,10 €/kWh. Bei Ihrer Laufleistung ist das der Unterschied zwischen schwarzen und roten Zahlen.
Welche Förderung bekommen wir? Sicher ist die jährliche THG-Quote pro reinem E-Fahrzeug (~60–300 €) und die Kfz-Steuerbefreiung bis Ende 2035 für E-Fahrzeuge mit Erstzulassung bis Ende 2030. Investitions- und Ladeinfrastruktur-Programme ändern sich laufend – welche für Ihren Betrieb in NRW gerade gelten, prüfen wir im Erstgespräch konkret, statt etwas zu versprechen, das nicht steht.
Was passiert mit dem Restwert / müssen wir die ganze Flotte auf einmal tauschen? Nein. Sinnvoll ist der schrittweise Tausch beim regulären Fahrzeugwechsel – die Ladeinfrastruktur planen wir aber von Anfang an für die Endausbaustufe, damit Sie nicht zweimal bauen. So verteilen sich Investition und Restwert-Risiko über mehrere Jahre.
Was kostet eine Rentabilitäts-Analyse? Das Erstgespräch und die Analyse Ihres Flotten-Cases sind für Sie kostenlos und unverbindlich.
Ihr nächster Schritt
Lassen Sie uns Ihren Fuhrpark durchrechnen: wie viele Fahrzeuge, welche Laufleistung pro Schicht, welches Dach, welche Standzeiten. Sie bekommen von Fischer Stromwerk eine ehrliche Rentabilitäts-Analyse mit konkreten Euro-Zahlen für Ihren Betrieb – kostenlos und unverbindlich.
Jetzt kostenlose Rentabilitäts-Analyse anfordern →
Alle Beispielrechnungen Stand Juni 2026. Energiepreise schwanken; Ihre tatsächliche Ersparnis ermitteln wir individuell.

